Angie Huber,  *1949 in Frankfurt a.M. 

Studium der Germanistik, Anglistik, Kunstpädagogik.
Auslandstrimester in London und Perugia.
Lehrtätigkeit an Gymnasien bis 2015.
Teilnahme an internationalen Kunstakademien. Schwerpunkte: Radierung, Malerei.  

Malen bedeutet für mich ... Freude an der Farbe und der Auseinandersetzung mit dem Material.
Neben Acrylfarben und Pigmenten sind dies auch verschiedene Baustoffe sowie Wachs und Papiere. 
Malen bedeutet für mich ... immer auch Lebenswirklichkeit.
Bilder, Formen und Farben aus der Natur und der Umgebung nehmen wir mit unseren Sinnen wahr.
Sie werden im „Bildgedächtnis“ gespeichert und können intuitiv abgerufen werden.
Dieses „Bildgedächtnis“ bildet zusammen mit den Lebenserfahrungen eine Voraussetzung für den Schaffensprozess und ist als solches beim Malen stets präsent.

  

Malen wird zum großen Teil von Intuition und Emotion gesteuert.
Dem Zufall kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, da zufällig entstehende Veränderungen auf der Bildfläche, ob sie gefallen oder nicht, immer eine Entscheidung verlangen und den Gestaltungsprozess vorantreiben.